Angebot

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung des Bedarfs einer psychotherapeutischen Behandlung und dem gegenseitigen Einverständnis für den Einstieg in eine Therapie werden die anstehenden Themen und die Erwartungen an die Therapie gemeinsam exploriert und geklärt.

Psychotherapie Erwachsene
Vielfach steht das Gespräch zu Beginn der Therapie im Zentrum. Die aktuelle, häufig emotional schwierige Situation will verstanden und mitgeteilt werden. Im späteren Prozess wird die Arbeit mit Träumen, Phantasien, Aktiver Imagination oder dem Sandspiel immer wichtiger, da dadurch auch der Einbezug des Unbewussten ermöglicht wird und somit die „innere Weisheit“, welche jedem Menschen innewohnt, genutzt werden kann. Gerne arbeite ich auch mit dem Einbezug des Körpers, im Sinne von Achtsamkeits- und Entspannungsübungen. Die übergeordneten Ziele der Therapie sind in der Regel, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln, aufgestaute psychische Energien wieder zum Fliessen zu bringen, Unabänderliches akzeptieren zu lernen, Mögliches umzusetzen und so ein möglichst ganzheitlicher, in sich ruhender, selbstbewusster und handelnder Mensch zu werden. Je nach Alter und Lebensphase stehen dabei andere Themen im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Psychotherapie Jugendliche
Die Jugendlichen sind keine Kinder mehr, aber auch noch keine Erwachsenen. Dadurch befinden sie sich in einer Lebensphase, welche mit Aufbruchsstimmung verbunden sein kann, die aber auch mit zahlreichen Ängsten, Hemmungen und Unsicherheiten verbunden ist, da sich so vieles ändert und entwickelt. In der Psychotherapie können sie in dieser intensiven Zeit, wo sie sich von den Eltern abzulösen beginnen, eine Vertrauensperson finden und in einem geschützten Rahmen ihre Gefühle explorieren, Lösungen für belastende Themen suchen und ihre eigene Identität entwickeln. Die Eltern werden in der Regel zu Beginn der Therapie einbezogen, später bei Bedarf und am Ende der Therapie, um die Entwicklung zu reflektieren.

Psychotherapie Kinder
Mit Kindern wird weniger übers Gespräch gearbeitet, sondern vor allem übers Spiel (Sandspiel, Rollenspiele, Gesellschaftsspiele), das kreative Gestalten (Malen, Kneten, Geschichten erfinden, Träume erzählen und gestalten) und mit Einbezug von Märchen und Mythologien gearbeitet. Im geschützten Raum der Therapie werden dabei Entwicklungsthemen, Bedürfnisse und vorhandene Ängste erkennbar und ernstgenommen. Das führt dazu, dass sich das Kind verstanden und angenommen fühlt, was sich auf seine Psyche und sein Wohlbefinden entwicklungsfördernd und stabilisierend auswirkt. In einer kindgerechten Sprache werden zentrale Themen schliesslich auch besprochen und ein guter Umgang mit ihnen gesucht oder ganz spontan und fantasievoll auf dem gemeinsamen Weg gefunden. Der Einbezug der Eltern ist in diesem Prozess sehr wichtig. Es finden regelmässig Elterngespräche statt. Diese dienen dazu, das Kind im angeregten Entwicklungsprozess zu unterstützen und Fragen, beispielsweise zur Erziehung, zu klären.

Supervision
Gerne begleite ich Fachkolleginnen und Fachkollegen der Psychologie und Psychotherapie oder auch aus anderen verwandten Berufsgruppen in der Reflektion des eigenen therapeutischen Handelns einzeln oder in Gruppen.